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Archiv (11315)

Gläserne öGB-Zentrale

Arbeit statt Beschäftigung«, war auf einem Plakat zu lesen, das während der spektakulären Abbrucharbeiten der alten öGB-Zentrale im Inneren des Hauses sichtbar wurde. Jetzt wird tatsächlich gewerkt. Am 7. September schritten der öGB-Präsident Fritz Verzetnisch und Porr-Boss Horst Pöchhacker als Vertreter der ausführenden Firma gemeinsam zum Spatenstich in der Hohenstaufengasse in der Wiener Innenstadt. Der 22-Millionen-Neubau ist für 450 Arbeitskräfte konzipiert und soll Mitte 2007 fertig sein. »Das neue öGB-Haus wird nicht nur ein markanter Punkt in der Hohenstau-fengasse sein, sondern auch signalisieren, dass wir etwas für die Arbeitnehmer tun«, betonte Verzetnitsch. Ob die Arbeiterschaft ein besonders inniges Verhältnis zu einem Glaskomplex entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Geplant hat das Gebäude mit einer Nutzfläche von 15.000 Quadratmetern die Arge Architekten öGB, bestehend aus Silja Tillner, Helmut Richter und Gerhard Staffel.
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Datensicherung per Knopfdruck

Die regelmäßige Sicherung des Datenbestandes zählt zu den wichtigsten Aufgaben eines Systemverwalters. Ein Datenverlust kann verschiedene Ursachen haben. Sei es durch einen Hardwareausfall, durch einen Softwarefehler, sei der Grund eine Fehlbedienung oder ein Virus oder es zeichnet sich gar eine dubiose Gestalt mit böswilligen Manipulationen dafür verantwortlich.

Einfache Lösung
ARP DATACON bringt nun eine kostengünstige und sehr einfach zu bedienende Lösung. Die ExBoot-Harddisk ermöglicht dem Anwender, eine professionelle Datensicherung per Knopfdruck vorzunehmen oder im Hintergrund laufen zu lassen. Die mitgelieferte Software spiegelt die gewünschten Daten vom PC auf die externe ExBoot-Harddisk und erstellt dort eine vollständige Kopie. Betriebssysteme, Anwendersoftware und Einstellungen werden mitgespeichert. Da kein klassisches Backup-Programm verwendet wird, entfallen mindestens zwei Arbeitsschritte. Die Daten sind bei Bedarf sofort verfügbar. Sollten mal alle Daten auf dem PC oder Notebook verloren gehen, kann über die Recovery-Funktion im Nu der Zustand der letzten Sicherung wieder hergestellt werden. Zudem lässt sich die ExBoot-Harddisk direkt aufstarten. Die gespiegelten Daten sind nicht komprimiert, so dass ein Zugriff jederzeit - auch ohne Softwareinstallation - möglich ist.

Das ExBoot-Gehäuse wird via USB 2.0 an den Rechner angeschlossen und es kann 3.5-Zoll-IDE-Festplatten in beliebiger Größe aufnehmen. Derzeit erhältlich sind Festplatten zwischen 20 GB und 400 GB. Sollte die Kapazität einer Harddisk nicht ausgeschöpft werden, kann der nicht benötigte Teil des Speichers als zusätzliche Partition genutzt werden. Zudem werden geänderte Files von ExBoot im Hintergrund mittels speziellem Algorithmus laufend abgeglichen und es sind keine Benutzereingaben erforderlich.
ARP DATACON liefert das USB 2.0 ExBoot-Gehäuse ab sofort für 79 Euro bzw. 95 Euro inkl. Netzteil, Boot-CD und Software. Passende 3.5-Zoll-IDE-Festplatten sind optional erhältlich.

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Windtners Wunschkonzert

Die oberösterrische Energie AG will zum zweitgrößten Stromerzeuger österreichs werden. Ein 600 Millionen Ausbauprogramm liegt in den Laden. Mehr als verdoppeln will der Chef der Energie AG Leo Windtner die Stromerzeugung in Oberösterreich. Pläne für 1000 Megawatt zusätzlichen Strom hat Windtner in der Schublade. Und die sollen bis 2015 realisiert werden - wenn die Politik mitspielt, was angesichts des steigenden Verbrauchs zumindest zum Teil notwendig sein wird. Im Steinkohlekraftwerk Riedersbach soll die Erzeugungskapazität um 160 Megawatt hochgepusht werden. Der Rohstoff ist günstig, die CO2-Abgaben ändern daran nur wenig. Das wirkliche Megading soll aber in Enns entstehen, wo Windtner mit Partnern ein 800 Megawatt Gas-Kohle-Kombikraftwerk bauen lassen will. Eine entsprechende Gasleitung und der Hafen für die Kohle sind im Ennshafen vorhanden. Allein für diese Anlage sind etw 300 Millionen Euro veranschlagt. Bereits im Genehmigungsstadium ist das Gaskraftwerk Timelkam, das die dortigen Biomassekapazitäten ergänzen soll.
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Schneller Fliesen

Die Möglichkeit Fliesen und Naturstein auf vorhandenem Untergrund zu verlegen verspricht die Firma Gutjahr aus Bickenbach (D). Der dafür notwendige Belagsträger heißt Watec 2E, der in Rollen oder Plattenform angeboten wird. Das oft aufwändige Entfernen von Altbelägen soll damit entfallen. Watec wird einfach auf bestehende Böden aufgelegt und nicht verklebt. Im Anschluss daran können Fliesen und Naturstein ähnlich wie bei Parkett schwimmend verlegt werden. Durch diese Methode soll die Verlegung viermal schneller über die Bühne gehen, wie mit herkömmlichen Systemen. Etwaige Restfeuchte kann über das Drainkanalsystem der Entkoppelungsmatte entweichen.
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Leitl im Ostfieber

Christoph Leitl, Chef der Wirtschaftskammer österreich, ist als schnell und umtriebig bekannt. Jetzt nutzt Leitl auch die Fantasie Osteuropas. Der Miteigentümer der im Besitz seines Bruders Martin stehenden Ziegelfabrik Leitl hat sich in Polen und Russland in zwei ehemals staatliche Dämmstoffwerke eingekauft, in denen Steinwolle produziert wird. Gemanagt werden die Werke, in denen etwa 450 Mitarbeiter tätig sind, vom Leitl-Sohn Stefan. Erst kürzlich verriet Leitl den Medien, dass er Aktien der Maculan Holding besitzt und gemeinsam mit Alexander Maculan 60 Eigentumswohnungen nahe Prag errichten wird.
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169 Millionen Euro landen im Müll

Einer von dem Druckerhersteller Lexmark initiierte Studie zufolge werden in Deutschland sechs Prozent der am Arbeitsplatz erstellten Ausdrucke und Kopien nicht benötigt und wandern ungelesen in den Papierkorb. Für österreich nimmt der Druckerhersteller ähnliche Zahlen an. Dies entspricht zusammengenommen für deutsche Unternehmen einem Kostenvolumen von mindestens 169 Mio. Euro im Jahr (bei 1 Cent als durchschnittliche Kosten pro Schwarzweißausdruck). Aus ökologischer Sicht bedeute dies, dass für unnötig erstellte Ausdrucke alleine in Deutschland jährlich fast 500.000 Bäume gefällt werden, so Lexmark.

Interessant sind die nationalen Unterschiede: Am sorglosesten sind Mitarbeiter in Italien und England, die 17 Prozent aller von ihnen getätigten Ausdrucke als unnötig beschreiben. Die Deutschen produzieren mit nur sechs Prozent unnötigen Ausdrucken und Kopien am wenigsten Abfall. Und obwohl fast die Hälfte, nämlich 48 Prozent, der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen bis zu 50 Seiten täglich drucken und Deutschland beim Druckvolumen mit 192 Mrd. Seiten im Jahr eine Spitzenposition innehat, ist wohl kaum einem Unternehmen oder Mitarbeiter die wirtschaftliche und ökologische Dimension der Papierverschwendung bewusst.

So sagen immerhin 15 Prozent der Befragten in Deutschland und acht Prozent in England, dass sie alles ausdrucken, was sie geschickt bekommen. In Frankreich druckt jeder fünfte Mitarbeiter alles aus. Erstaunlich ist, dass 34 Prozent der Befragten in Deutschland ihre E-Mails zum Lesen grundsätzlich ausdrucken.

Die Kosten für die Erstellung von Dokumenten betragen nach Analystenschätzungen zwischen einem und drei Prozent des Umsatzes von Unternehmen. Damit wird deutlich, dass dieser Bereich für die meisten Unternehmen einen erheblichen Kostenfaktor darstellt. \"Die Tatsache, dass ein großer Teil der ausgedruckten Dokumente niemals genutzt wird, sollte die Finanzexperten in den Unternehmen nachdenklich machen. Bisher kennen nur wenige die tatsächlichen Kosten der Dokumentenausgabe in ihrem Unternehmen. Und noch weniger denken darüber nach, wie viel unnötige Ausdrucke entstehen und welche Kosten diese verursachen“, so Lexmark in einer Aussendung.

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