Rückkehr einer Perle
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Das Display mit 8,9 Zoll Bilddiagonale bietet 1024 x 600 Pixel und kann zur komfortablen Stifteingabe gedreht und auf die Tastatur geklappt werden. Durch die Passive Digitizer Technologie soll der Touchscreen im Slate-Modus mit jedem beliebigen Stift bedient werden können. Ein Slate (englisch: Schiefertafel) ist ein Tablet PC ohne Tastatur. Das LIFEBOOK P1510 ist mit einem Kilo Gewicht das leichteste Convertible Notebook seiner Klasse weltweit und bietet laut Hersteller volle Notebook- sowie Tablet PC-Funktionalität.
Es kommt unter anderem wegen eines Ultra Low Voltage Pentium M 753 mit 1,2 Gigahertz ohne Lüfter aus. Der Arbeitsspeicher soll sich auf 1 GByte ausbauen lassen, es stecken zunächst aber nur 512 MByte DDR-400-Speicher im Gerät und eine Festplatte mit bis zu 60 Gigabyte Kapazität. Bluetooth und WLAN sind integriert, zudem sind Schnittstellen für Ethernet- und Modemkabel vorhanden. Die zwei Slots des internen Card Readers nehmen SD- beziehungsweise CF-Karten auf. Ein PC-Card-Slot und ein integriertes optisches Laufwerk fehlen aufgrund der kompakten Bauweise. Ein Fingerprint-Reader im Displayrahmen sorgt für biometrische Sicherheit und Bedienkomfort. über einen optionalen Adapter stehen ein VGA-Ausgang sowie zusätzliche USB-Ports bereit.
Technische Highlights:
- Leichtester und kleinstes 8.9-Zoll convertible Tablet PC weltweit
- Slate und Notebook Modus möglich
- Hochwertiges Display mit Passive Digitizer Technologie (WSVGA / 1024x600)
- Kein spezieller Stift notwendig
- Neueste Intel Centrino Mobile Technology
- Intel Pentium M 753 UtraLowVoltage Prozessor mit 1.2 GHz und bis zu 1 GB RAM
- Flexible drahtlose Verbindung - WLAN (WiFi-zertifiziert) und Bluetooth integriert
- Windows XP Tablet PC Edition 2005
- Hoch - oder Querformat
- Kompatibel mit allen MS Office Programmen
- Handschriftenerkennung
- Handlicher Portreplikator für alle Desktop-Verbindungen - kein Desktop PC notwendig
Das LIFEBOOK P1510 ist ab November zu einem Preis von 2.199 Euro erhältlich.
»Sozial geförderter Wohnbau muss am Puls der Zeit sein. Mit dem Smart-Wohnbauprogramm sorgen wir für attraktiven Wohnraum der Zukunft.«
Der Wiener Wohnbaustadtrat Michael Ludwig blickt nach vorne.
»Die Gelder der Wohnbauförderung müssen auch tatsächlich für Wohnbaumaßnahmen ausgegeben werden. Da muss man das eine oder andere Bundesland ab und zu einmal daran erinnern.«
Michael Ludwig weiß, dass die Wiedereinführung der Zweckbindung vielerorts schon Sinn machen würde.
»Von Bundesministerin Maria Fekter höre ich immer: Ihr seid schon auf dem richtigen Weg, aber ich kann da nicht helfen. Das ist Sache der Länder.«
Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel auf der Suche nach Zuständigkeiten in Sachen Zweckbindung der Wohnbauförderung.
»Natürlich ist das Bauen teurer geworden, das liegt an den ständig steigenden Anforderungen in Sachen Baustandards, Energieeffizienz oder Gutachten.«
Bundesinnungsmeister Frömmel lässt sich die steigenden Baukosten nicht in die Schuhe der Baumeister schieben.
»Geld wird immer billiger, aber es wird auch immer schwieriger, an das Geld zu kommen.«
Josef Schmidinger, Generaldirektor sBausparkasse, stellt ein Paradoxon des internationalen Finanzmarktes dar.
»Finanzierung heißt nicht, Kredite zu vergeben, sondern den Euro dorthin zu bringen, wo er hingehört.«
Generaldirektor Schmidinger interpretiert seinen Berufsstand neu.
»Es ist nicht immer billiger, wenn man günstig baut. Das kommt über die Lebensspanne mehrfach zurück.«
GDI-Geschäftsführer Franz Roland Jany wünscht sich eine Betrachtung der Lebenszykluskosten von Immobilien.
»Die Treffsicherheit des Sanierschecks muss erhöht werden.«
Franz Roland Jany sieht Optimierungspotenzial.
»Bei vielen Gebäuden aus der Nachkriegszeit macht es schlicht und ergreifend wenig Sinn, aufwendig zu sanieren. Da ist es besser, man reißt das Gebäude ab und stellt ein neues hin.«
Andreas Pfeiler, Geschäftsführer Fachverband Steine-Keramik, kann auch der Abrissbirne Positives abgewinnen.
»Ein indisches Kuhfladenhaus ist sicher ökologisch. Aber das kann ja nicht das Ziel sein.«
Andreas Pfeiler kritisiert das Primat der Ökologie beim Wohnungsneubau.
»Wir können im Wohnbau nicht kurzfristig agieren. Da ist unweigerlich der Schweinezyklus drin.«
Wolfgang Amann, Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen, fordert von der Wohnbaupolitik eine zukunftsorientierte Planung.
»Statistisch betrachtet sind wir im Neubau nahe am tatsächlichen Bedarf. Aber nicht immer wird dort gebaut, wo auch die Nachfrage ist.«
Wohnbau-Experte Amann zeigt auf, dass Statistik nicht alles ist.
»Die Finanzierungsbasis für öffentliche Infrastruktur muss verbreitert werden.«
Alois Steinbichler, Vorstandsvorsitzender Kommunalkredit Austria, sieht die Investitionsfinanzierung über öffentliche Budgets zunehmend begrenzt.
»Es geht nicht darum, Geld zu finden, wo vorher keines war.«
Alois Steinbichler stellt dar, dass man sich von der Finanzierung keine Wunderdinge erwarten darf.
»Neue Partnerschaften braucht das Land. Aber die bisherigen Erfahrungen sind leider sehr enttäuschend.«
Strabag-Vorstand Franz Urban kritisiert die gelebte Praxis von PPP-Modellen.
»Leider ist die Bonität der Gemeinden in den meisten Fällen wichtiger als die Sinnhaftigkeit und Rentabilität eines Projekts.«
Franz Urban trauert vergebenen Chancen nach.
»Der Bund und die Bezirke reichen als Verwaltungsebene völlig aus. Länder und Gemeinden können die Folklore übernehmen.«
Alexander Safferthal, Spartenobmannstellvertreter der Sparten Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer, weiß, dass weniger oft mehr ist.
»Über Infrastrukturinvestitionen kann nicht abgestimmt werden. Wenn es einen Bedarf gibt, dann muss auch gebaut werden.«
Alexander Safferthal will übergeordnete Interessen von übergeordneten Instanzen vertreten wissen.
»Ich halte nichts von Gemeindekooperationen. Da wird ohnehin nur gestritten.«
Josef Muchitsch, Bundesvorsitzender Gewerkschaft Bau Holz, sieht der Realität ins Auge.
»Wenn eine Gemeinde nicht positiv bilanzieren kann, dann stellt sich die Frage, ob sie eigenständig bleiben kann oder nicht.«
Josef Muchitsch fordert klare Konsequenzen für Bilanzsünder.
»Das größte Problem der Gemeinden ist, dass sie für unglaublich viel herhalten müssen.«
Gabriele Moser, Bautensprecherin Die Grünen, kritisiert die umfangreichen Aufgabengebiete der Gemeinden.
»Es wird Zeit, die vielen Parallelstrukturen endlich aufzulösen. Nicht jede Gemeinde braucht ein eigenes Krankenhaus.«
Gabriela Moser fordert klare Zuständigkeiten.
»Immer mehr Leute sind in Wien hauptgemeldet, wohnen aber in Niederösterreich. Die Steuergelder bekommt Wien, die notwenige Infrastruktur muss bei uns gebaut werden.«
Stefan Schmuckenschlager, Bürgermeister Klosterneuburg, über die finanzielle Schieflage im Verhältnis Stadt-Gemeinde.
»Die Verluste der letzten Jahre wurden nicht in den Gemeinden gebaut. Aber wir müssen die Misere ausbaden.«
Stefan Schmuckenschlager beklagt die Abwälzung der Verantwortung auf die Gemeinden.
Die Verleihung des Staatspreises Unternehmensqualität im Rahmen der Winners Conference brachte drei strahlende Sieger, den wissenschaftlichen Nachweis, dass Unternehmensqualität wirkt und die Erkenntnis, dass mit Engagement und Begeisterung vieles möglich ist.
Die Sieger des Staatspreises Unternehmensqualität 2012 im Kurzinterview.
Nicht für jeden bedeutet Smart Building Hightech. Aber jeder verbindet damit Lebensqualität und Nachhaltigkeit.
Die am IZM entwickelte Technologie basiert auf Waferlevel- und Folientechnologien und ist durch mehrere Patentanmeldungen geschützt. Obwohl Silizium-Wafer als Trägersubstrate während der Herstellung eingesetzt werden, besteht die Mikrobrennstoffzelle aus Polymer- und Metallfolien. Mit den industriell erprobten Verfahren lassen sich Wege zur kostengünstigen Herstellung erschließen, etwa Rolle-zu-Rolle-Verfahren. \"Die von uns entwickelte planare Mikrobrennstoffzelle ist aus drei Komponenten aufgebaut\", erklärt Hahn. \"Ein mikrostrukturiertes Flowfield, das ist sozusagen die untere Folie auf der Anodenseite, dient dazu, den Brennstoff heranzuführen und zu verteilen. Gleichzeitig leitet sie den Strom ab. Eine perforierte und ebenfalls mikrostrukturierte Stromableiterfolie regelt den Gasaustausch auf der Kathodenseite sowie dort die Stromableitung.\" Zwischen die beiden Folien wird eine kommerzielle Membran-Elektroden-Einheit eingesetzt. Sie ist in isolierte Bereiche unterteilt, für nebeneinander liegende Zellen. Durch die Mikrostrukturierung der Stromableiter kann auf weitere Gasdiffusionsschichten verzichtet werden. Die Abdichtung und Kontaktierung erfolgt mit Siebdruck- und Dispensiertechniken.
Das IZM verfolgt zwei Wege, um Brennstoff bereitzustellen: Zum einen werden anorganische Materialien wie Zink und Kaliumhydroxid - die auch in jeder normalen Alkalinbatterie vorhanden sind - in einer Gasentwicklungszelle zu Wasserstoff umgesetzt. Derzeit arbeiten die Fraunhofer-Forscher mit einer solchen Knopfzelle der Varta Microbattery GmbH, die für die Kombination mit der Mikrobrennstoffzelle optimiert wird. Das vier Kubikzentimeter große Gesamt-system liefert eine Energie von 2.1 Wattstunden und damit die 2,3-fache Energie einer gleich großen AAA-Alkalinbatterie und die knapp zweifache Energie von Li-Polymerakkus. Das gelingt, weil der Wasserstoff ohne komplizierte Regelung erzeugt werden kann - er entsteht direkt proportional zum Laststrom. \"Ein Handy benötigt unterschiedlich viel Energie, je nachdem ob ich telefoniere oder damit fotografiere. Bei unserem System steigt die Wasserstoffproduktion je nach dem Bedarf\", erklärt Hahn.
Zum anderen werden Methanol- und Ethanol-Brennstoffzellen (DMFC, DEFC) eingesetzt. Mit ihnen lassen sich wesentlich höhere Energiedichten und damit Nutzungszeiten der elektronischen Geräte erzielen. Hier gibt es jedoch noch großen Entwicklungsbedarf. Das IZM ist an mehreren Projekten beteiligt, in denen daran gearbeitet wird, die Mikrotechnologien auf Systeme mit Flüssigbrennstoff zu übertragen.
2050 werden laut Studien 9,5 Milliarden Menschen auf der Erde wohnen, 70 Prozent davon in Städten. Sie benötigen Wohn- und Arbeitsraum, der unkompliziert, rasch und kostengünstig zu errichten ist.
Die Funktionsweise
Für all jene, die schon einmal mit dem Gesetz in unliebsame Berührung gekommen sind, dürfte der Vorgang bekannt sein. Der Finger wird auf das optische Lesegerät gelegt und dann schön abgerollt, damit die biometrischen Merkmale erfasst werden können. Der Fingerabdruck wird in einen zweidimensionalen Code aus Punkten umgewandelt und auf die Bordkarte gedruckt. Das macht die heute verwendeten Magnetstreifenkarten überflüssig und erhöht gleichzeitig die Sicherheit. Beim Boarding wird noch einmal der Fingerabdruck eingelesen und mit dem Barcode verglichen. Um Bedenken von Datenschützern vorzubeugen, sollen die Daten nach dem Einchecken wieder gelöscht werden. Zudem sind statt eines vollständigen Abdrucks nur bestimmte Charakteristika gespeichert. Das heißt der komplette Fingerabdruck kann aus den vorhandenen Daten nicht rekonstruiert werden. \"Bei Personen, die wenig fliegen, werden die Daten anschließend wieder gelöscht. Für Vielflieger würde sich allerdings eine Speicherung anbieten, um sich die erneute Registrierung vor dem nächsten Flug zu ersparen\", sagt Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty.
Auch gegen Fingerfakes, die aus Filmen wie Mission Impossible bekannten künstlichen überziehbaren Kopien fremder Finger, entwickelt Siemens derzeit Mechanismen.
In der nächsten Generation von EU-Reisepässen wird der Fingerabdruck gespeichert. Der Einsatz biometrischer Lösungen soll in Zukunft die Sicherheit verbessern.
\"Unser 100-Dollar-Laptop wird mit einem 500 Megahertz schnellem Prozessor, ein Gigabyte Speicherplatz, Farbdisplay und USB-Ports ausgestattet\", erklärt Negroponte. Der Zugang zum Internet erfolge entweder via WLan oder das Handy. Linux als Betriebsystem und ein vom MIT eigens entwickeltes Softwarepaket sollen die Kosten zusätzlich niedrig halten. \"Mit dem Rechner wird, außer dem Speichern von großen Datenmengen, nahezu alles möglich sein\", verspricht Negroponte. Zudem ist den Skizzen zu entnehmen, dass sich die Entwickler einige sinnvolle Funktionen überlegt haben. Die Akkueinheit dient als Tragegriff, in dem Tragegurt ist das Netzkabel untergebracht. Alternative Stromversorgung ermöglicht ein eingebauter Generator, der mittels Kurbel zu bedienen ist.
Billig wird der Laptop durch clevere Bauweise und Vermarktung. \"Erstens verwenden wir ein Display, das nur 35 Dollar kostet. Zweitens specken wir das Notebook komplett ab. Zwei Drittel der heutigen Laptopsoftware wird benötigt um das restliche Drittel zu managen. Hier gehen wir andere Wege. Drittens verkaufen wir die Notebooks nur in sehr großen Stückzahlen direkt an Ministerien der betreffenden Länder. Diese werden sie dann wie Schulbücher vertreiben\", erläutert Negroponte die Strategie. Kommerziell wird die Billigvariante nicht erhältlich sein.
In den nächsten zwölf Monaten will das Media Lab bereits zwischen 50.000 und 100.000 Stück herstellen. Das Jahr darauf sollen es über 100 Mill. sein. Negroponte ist sich - noch zu klärender - organisatorischer Probleme bewusst, dennoch aber zuversichtlich mit Partnern, wie AMD, Brightstar, Google und Red Hat, das Ziel schnell zu erreichen.
„Der beste Weg, das kapitalistische System zu zerstören, ist die Währung zu verderben.“ Das sagte kein geringerer als Lenin und Keynes bezog sich auf ihn, als er 1919 schrieb:
„Mit anhaltender Inflation können Regierungen still und heimlich einen bedeutenden Teil des Wohlstands ihrer Bürger konfiszieren. … Der Prozess lässt viele verarmen und bereichert wenige. … Lenin hatte sicher recht. Es gibt keinen subtileren, sichereren Weg, die bestehenden Grundlagen der Gesellschaft umzustürzen, als die Währung verderben. Der Prozess lässt alle die verborgenen Kräfte ökonomischer Gesetze auf der Seite der Zerstörung in einer Weise wirken, die kaum jemand zu diagnostizieren in der Lage ist.“ (The Economic Consequences of the Peace (1919), Chapter VI, pg.235-236)
Richard Cantillon hatte schon Jahrzehnte vor Adam Smith beschrieben, in welchen Etappen sich die Inflation durch die Wirtschaft zieht. Dabei sitzen die Profiteure einer solchen Entwicklung nahe an den Geldquellen, sie treiben mit ihrer zusätzlichen Nachfrage Preise an, das erhöht die Einkommen anderer, der Impuls geht durch das gesamte Wirtschaftssystem bis er bei den Ärmsten ankommt, die ihn durch steigende eigene Einkommen nicht kompensieren können.
SocGen Stratege Dylan Grice ist beunruhigt, dass die Zerstörung des Geldwerts erneut zu sozialer Erniedrigung und zu sozialem Chaos führt. Er führt aus, dass letzten Endes alle wirtschaftliche Aktivität auf einen Austausch zwischen Fremden hinausläuft, der auf einem bestimmten Maß an Vertrauen beruhen muss. Geld ist der Vermittler dieses Tauschs. Den Geldwert zu zerstören, bedeutet, Vertrauen zu zerstören.
Grice schreibt, es gebe in der Geschichte zahlreiche Beispiele von „großer Unordnung“, bei der der soziale Zusammenhalt durch Geldentwertung erschüttert wurde. Die nun schon mehrere Jahrzehnte anhaltende Kredit-Inflation dürfte seiner Meinung nach eine ähnlich zerstörerische Kraft entfalten und eine neue „große Unordnung“ herbeiführen. Für die aktuelle Kredit-Hyperinflation sei die anhaltende Liquiditätsflut der Zentralbanken verantwortlich.
Ironie der Geschichte: Keynes hat den Zusammenhang zwischen Geldentwertung und sozialen Unruhen früh erkannt (und u.a. aus diesem Grunde vehement, aber vergeblich dafür plädiert, Deutschland nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg nicht zu stark mit Reparationszahlungen zu belasten). Aber viele seiner heutigen Jünger sind enthusiastische Unterstützer von QE und anderen Geldfluten.
Die sozialen Verwerfungen, die die Politik der Geldentwertung mit sich bringt, sind in den USA heute schon deutlich zu erkennen (Siehe auch: “Armes Amerika“). So stagnieren die mittleren Haushaltseinkommen seit bald zwanzig Jahren und die Einkommensverteilung hat wieder Verhältnisse erreicht wie in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre. Auch die Bank of England hat Mitte August in einer Untersuchung bestätigt, dass QE hauptsächlich den Reichen genutzt hat.
Mit QE3 unternimmt die Fed einen weiteren Versuch, die Inflation anzuheizen. Nach dessen Verkündung am 12. September ist die Breakeven-Rendite, also die Differenz zwischen normalen und Inflations-gesicherten Bonds, deutlich angestiegen. Sie gilt als einfacher Gradmesser für erwartete Inflation. Nobel-Preisträger Krugman sagt dazu, das sei auch genau Sinn der Sache: „QE3 funktioniert so weit.“
Mittlerweile ist die Breakeven-Rendite mit gut 2% wieder auf den Stand von Anfang Mai gesunken. Das spiegelt die seit Mitte September deutlich verschlechterte Stimmung auf den Finanzmärkten gut wider.
Deflation wird allgemein mehr gefürchtet als Inflation. Das gilt besonders für den Euroraum mit seinem aufgeblasenen Bankenapparat und dessen kurzer Eigenkapitaldecke. Der hieraus erwachsende Druck, Risikoaktiva wie etwa Kredite abzubauen, würde zu schrumpfender Geldmenge führen. Das führte letztlich zu sinkenden Preisen und Löhnen, eben zu Deflation. Kreditfinanzierte Investitionen sind dann nicht mehr rentabel, die Unternehmensgewinne sinken, werden negativ.
Die EZB wirkt dem entgegen, indem sie die Banken mit Krediten zu Sonderkonditionen, etwa den LTROs, zahlungsfähig fähig hält. Mit dem am 6. September beschlossenen OMT-Programm geschieht dasselbe auf Staatsebene. Beides führt zur Ausweitung der Basis-Geldmenge und damit zu Inflationspotenzial. Ob daraus tatsächlich Inflation wird, hängt u.a. davon ab, dass die Kreditnachfrage steigt und wie es gelingt, über den Ankauf von Staatsanleihen Geld direkt in die Realwirtschaft zu leiten.
Die Politik der Regierungen, Pleiten von Staaten und Geschäftsbanken durch Ausgabe von immer mehr Geld abzuwehren, liegt im Interesse von Großindustrie und Finanzbranche. Die gezielt herbeigeführte Inflationspolitik wird auf dem Rücken von Arbeitnehmern und Rentnern ausgetragen. Deren Einkommen steigen (wenn überhaupt) zeitverzögert zu den Preisen, sie sinken real. Und das Vermögen von Sparern wird durch Inflation direkt entwertet.
Den Euro am Leben zu halten („koste es, was es wolle“ – wie zuletzt wieder am Beispiel Griechenland zu sehen), ruiniert die unteren Einkommensschichten.
Die Gefahr der von Grice erwarteten „großen Unordnung“ ist in Europa besonders hoch.
Nahezu alle Festplattenhersteller bieten Lösungen für selbstverschlüsselnde Festplatten. Einen Schritt über den klassischen Ansatz hinaus geht Toshiba mit Festplatten, die optional mit einer automatischen Löschfunktion ausgestattet sind. Von Tim Wright, Technical Support Director, Toshiba Electronics Europe GmbH, Storage Products Division.
Putzkolonnen und Lampentausch als Geschäftsmodell? Das war gestern. Das Hausmeister-Image sind die Facility Manager auch heute noch nicht ganz los. Dass in der Branche wirklich die Post abgeht, beweist ein Strauß von erstaunlichen und komplexen Dienstleistungen. Wo die Trends liegen, was die Kunden davon haben.
Schienenfahrzeuge mit Hybridantrieb liegen im Trend.