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Menschenflüsterer

\"Coaching-ExpertinEnde November trafen sich unweit der Wiener Votivkirche in den Räumlichkeiten der Volksbank am Schottenring, knapp 60 Coaching-Experten, um Erfahrungen auszutauschen, ihr Netzwerk zu erweitern und auch um zu lernen. »Menschen bewegen Menschen«, so lautet das Motto der mittlerweile zweiten »Coaching Convention«. Standen am ersten Tag die Impulsvorträge und Live-Coachings im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, so prägten Tag zwei die Workshops »Gesundheits-Coaching« und »Erfolgsstrategien für das Unternehmen Coaching«. Sie wurden in den Räumlichkeiten von Individual Coaching – Partner der Coaching Convention in Österreich – abgehalten. Elisabeth Motsch, Martin Laschkolnig, Corinna Ladinig, Markus Glassl, Ulrike Amon-Glassl, Eva Rechberg und Alexander Maria Faßbender sowie Buchpreisträger Thilo Baum mit seinem Buch »Mach dein Ding« boten praxisorientiertes Wissen.
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Würdigung

\"RektorDie Kapsch Gruppe hat Anfang Dezember bereits zum dritten Mal die besten Master-Thesen der Fachhochschule Technikum Wien prämiert. Vier Absolventen und zwei Absolventinnen haben die Jury von ihren herausragenden Leistungen überzeugt. Sie erhalten jeweils 2.000 Euro Preisgeld.

»Wir freuen uns sehr, dass wir dank der Kapsch-Gruppe auch heuer wieder sechs Technik-Studierende mit Top-Noten vor den Vorhang holen und für ihre herausragenden Leistungen auszeichnen dürfen«, dankte Technikum-Geschäftsführerin Gabriele Költringer dem Sponsor. »Der Grundstein für spätere Karrieren wird bereits im Studium gesetzt. Gerade in technischen Berufen ist Innovationsfreude und Innovationskraft ein wichtiges Asset am Arbeitsmarkt. Daher freut es uns besonders, wenn die Leistungen unserer Studierenden mit dem Kapsch Award auch entsprechend gewürdigt werden«, betont Fritz Schmöllebeck, Rektor der FH Technikum Wien.

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Gemeinsamkeit gesucht

Obwohl in Europa Strom und Gas zunehmend grenzüberschreitend gehandelt werden, ist die Überwachung der Energiemärkte und des Wettbewerbs noch national organisiert. Energie­händler und Broker agieren in der Regel aber in unterschiedlichen Ländern. Durch die derzeit noch fehlenden rechtlichen Grundlagen für eine grenzüberschreitende Energiemarktüberwachung und die fehlende Definition von Insiderhandel und Marktmissbrauch ist eine umfassende Überwachung des Energiehandels in Europa nicht möglich, heißt es bei der E-Control.

Die Europäische Kommission trägt dieser Situation mit einem neuen Gesetzesvorschlag Rechnung. Dieser sieht ein umfassendes Reporting von Großhandelstransaktionen und eine koordinierte Aufsicht der europäischen Energiemarkt-Regulierungsstelle ACER, der nationalen Energieregulierungsbehörden und der nationalen und europäischen Finanzregulierungsstellen vor. Die Regulierungsbehörden haben jetzt ein Pilotprojekt zur länderübergreifenden Überwachung gestartet. Man möchte Erfahrungen für ein zukünftiges europäisches Energiehandelsüberwachungssystem sammeln.

Das Pilotprojekt umfasst neben der automatischen Übermittlung standardisierter Informationen über Energiehandelsgeschäfte auch die Erfassung von sogenannten Fundamentaldaten zu Erzeugung, Netzinformation und Verbrauch sowie Analysen und Statistiken zur Energiemarktüberwachung. Ergebnisse des Pilotprojekts werden im Jänner 2011 präsentiert.

Schritte wie dieser passieren im Vorfeld eines künftig engen Zusammenspiels von regionalen Energieschwerpunkten wie Windkraft, Sonnenenergie und Wasserkraft. Effiziente Stromgewinnung und auch Speicherung ist schließlich über den gesamten Kontinent verteilt. Erst ein transparenter Rechts- und Wirtschaftsraum wird die Klaviatur der erneuerbaren Energien vollständig bespielen können und die Vision grenzüberschreitender Zusammenarbeit ermöglichen.

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»Nur die Farbe wechselt«

\"NeuerDer Industrie- und Energieverteilungsspezialist Eaton hat mit der Übernahme von Moeller auch seine Organisation in Österreich umgebaut. Franz Gira und Alexandra Schäfer wurden als neues Team fürs Produktmarketing vorgestellt. Gira kennt das Geschäft rund um Automatisierungs- und Elektrotechnik gut, mit dem Vertriebsprofi wurde ein Branchenspezialist aus den eigenen Reihen zum Marketingleiter in Österreich gekürt. Seine Kollegin ist Quereinsteigerin aus der Telekommunikationsbranche. Schäfer war bereits im  Businessmarketing bei Telekom-Urgestein UTA sowie dem Mobilfunker Hutchison tätig.

Das erste größere Projekt des Marketingduos ist eine Roadshow im Jänner und Februar 2011 anlässlich der Markteinführung der vormon­tierten Schaltschranklinie »Profi Plus«. Die Tour führt durch sechs Städte von Wien bis Hohenems.

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Viel Freude, ein wenig Entsetzen

\"KünftigDie Wirtschaft hat das Ende November im Nationalrat beschlossene Elektrizitätswirtschafts- und Organisationsgesetz (ElWOG) begrüßt. »Besonders erfreulich ist, dass gesetzlichen Interessenvertretungen die volle Parteistellung im Verfahren zur Feststellung der Kostenbasis einschließlich eines Beschwerderechts gegen Entscheidungen der Regulierungskommission an den Verwaltungsgerichtshof eingeräumt wurde«, stellt Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik der Wirtschaftskammer Österreich fest. Damit könne überhöhten Netzgebührenanträgen von Anfang wirksam entgegengetreten werden. Erfreulich sei auch die im Gesetz verankerte Berücksichtigung des öffentlichen Interesses an der Versorgung mit elektrischer Energie bei der Bewertung von Infrastrukturprojekten. »Damit hat sich der Gesetzgeber klar zum Ausbau der Energieinfrastruktur bekannt, wodurch eine Beschleunigung von Projekten zu erwarten ist«, so Schwarzer weiter. Zu begrüßen sei auch, dass das Gesetz das Tor zur Einführung von Smart Metering aufstößt. Dies werde die Konsumenten in die Lage versetzen, Stromkosten einzusparen.

»Dass den Projekten der Energieversorgung nun endlich auch in Österreich öffentliches Interesse eingeräumt wird, ist ein wichtiger Meilenstein für die Branche«, meinte auch Energie AG-Generaldirektor Leo Windtner. In Oberösterreich stehe eine Palette von Kraftwerksprojekten an, die ihrer Realisierung harren. Gerade die Energie AG stehe mit vielen Kraftwerksprojekten in den Startlöchern bzw. in der Umsetzung. Dazu gehören energiewirtschaftlich bedeutungsvolle Pumpspeicherkraftwerksprojekte ebenso wie einige Laufwasserprojekte.

Trotzdem gibt es auch Kritikpunkte am neuen ElWOG. »Es droht eine gewisse Kopflastigkeit der Regulierungsbehörde: Während die Branche ständig abspeckt und sich fit macht für die Zukunft, wird die Regulierungsbehörde eher aufgebläht«, sagt Windtner. In den vergangenen Jahren seit der Liberalisierung des Strommarktes hätten die Energieversorger ihre Hausaufgaben bestmöglich erfüllt. Österreich habe trotz aller Probleme immer noch eines der leistungsfähigsten und besten Stromnetze in Europa, was vor allem auf die enge Zusammenarbeit in den Mutterkonzernen zwischen den technischen Abteilungen und den Servicebereichen zurückzuführen sei. »Es besteht die akute Gefahr, dass es durch die Ausweitung der Kompetenzen der Regulierungsbehörde zu einer Reregulierung bzw. Überregulierung kommt, die weder den Unternehmen noch den Kunden nutzt«, befürchtet Windtner.

Der Umweltdachverband sieht dagegen in einem »in letzter Sekunde eingebrachten Änderungsantrag« im ElWOG einen Riesenskandal. »Den Interessen der E-Wirtschaft wird künftig beim Leitungsbau und bei der Großwasserkraft unter dem Deckmantel der Versorgungssicherheit ein prioritäres Interesse eingeräumt. Künftig wird es für die E-Wirtschaft einfacher, über Natur-, Umwelt- und BürgerInneninteressen drüberzufahren«, gibt sich UWD-Präsident Gerhard Heilingbrunner entsetzt.

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Erfolgreiche Steuerung

\"ZuletztNach dem ersten Halbjahresergebnis des laufenden Geschäftsjahres steuert Banner einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2010/11 entgegen. Erwartet wird ein Umsatzplus von mehr als zehn Prozent. Der wirtschaftliche Erfolg beruht unter anderem auf Zusatzaufträgen aus der Erstausrüstung von BMW, VW und Volvo. Aufgrund der hohen Nachfrage nach der Batterietechnologie für Start/Stopp-Fahrzeuge wurden am Firmenstandort Leonding 15 Millionen Euro investiert. Alle namhaften großen Hersteller setzen diese Technologie ein, um den Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeugflotten zu senken.

Zum Abschluss des Geschäftsjahres per 31. März 2011 plant der heimische Batteriehersteller die Vier-Millionen-Stückmarke beim Batterieverkauf zu erreichen. Das bedeutet ein Plus von rund fünf Prozent oder 200.000 Stück im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz steuert in Richtung 225 Millionen Euro, heißt es bei Banner. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung stieg seit Sommer außerdem die Nachfrage nach Lkw-Batterien wieder sprunghaft an.

Seit 1937 produziert das Unternehmen mit Sitz in Leonding Batterien für Fahrzeuge aller Art.

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Mangelhafte Politik

\"UmweltschützerEine Studie der deutschen Organisation Germanwatch zeigt, dass Österreichs Klimapolitik im internationalen Vergleich nach wie vor schlecht abschneidet. Österreich steht in der Gesamtbewertung an der 40. Stelle und belegt in der Bewertung der nationalen Klimapolitik gar nur den 52. Platz unter insgesamt 57 Staaten. Innerhalb der EU steht Österreich an 20. Stelle. Tschechien, die Slowakei oder Rumänien schneiden deutlich besser ab. »Die Bemühungen in der österreichischen Klimapolitik sind beschämend mangelhaft. Leider setzt sich dieser Trend auch unter wechselnden Umweltministern seit Jahren fort«, ärgert sich Greenpeace-Energiesprecher Jurrien Westerhof. »Die Erfüllung dieser Einzelinteressen wird unter anderem bewirken, dass etwa eine Milliarde Euro Steuergeld für CO2-Zertifikate anfallen werden. Der Einfluss von Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer & Co. bleibt ein Hemmschuh für eine fortschrittliche Klimapolitik.
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Zufriedene Kunden

\"''DieIn einer von der EU-Kommission veröffentlichten Studie zur Konsumentenbefragung von Stromkunden in ganz Europa wurden Themen wie Transparenz und Vergleichbarkeit von Angeboten, Servicequalität und Kundenzufriedenheit untersucht. Dabei wurden Erhebungen in allen EU-Ländern durchgeführt, um zu sehen, wie die Strommärkte in der gesamten EU für die Verbraucher in der Praxis funktionieren. Die in der internationalen Studie präsentierten Ergebnisse zeigen ein für Österreich sehr erfreuliches Bild. So ist etwa die Zufriedenheit mit den Services und Stromdienstleistungen lediglich in Irland noch höher als in Österreich. »Die Ergebnisse der Kundenbefragung zeigen deutlich, dass wir sehr gute Arbeit leisten«, sagt Werner Perz, Geschäftsführer der EAA-EnergieAllianz Austria. In puncto Beschwerdemanagement ist Österreich sogar Europameister. Zwei von drei Kunden, die eine Beschwerde hatten, sind mit deren Beantwortung zufrieden. Zum Vergleich: Im EU-Durchschnitt ist es laut Studie nicht einmal einer von drei.
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